Meinolf Lipka
Fotografie und digitale Gestaltung

Abgetaucht I (Bunkeranlagen)

 

Fotogalerien:        NVA Bunker:  Die Führungsstelle der NVA   Bunker Garzau   Bunker Wollenberg   Bunker Kunersdorf

 

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Die Führungsstelle der NVA

Der Atombunker Harnekop wurde in den 1970er-Jahren streng geheim gebaut und sollte im Falle eines Atomkriegs das zentrale Führungsquartier des Ministeriums für Nationale Verteidigung sein.
Über 3 Etagen erstreckt sich hier ein gigantisches Bunkerbauwerk in die Tiefe geschützt durch bis zu drei Meter dicke Stahlbetonwände. Hier konnten über 400 Personen wochenlang abgeschottet leben und operieren.


Bunker Garzau  

Der Bunker Garzau  – Objektbezeichnung 05/206 – wurde von 1972 bis 1975 vom Ministerium für Nationale Verteidigung (MfNV) als Organisations- und Rechenzentrum (ORZ) der Nationalen Volksarmee der DDR gebaut. Er war in das Nachrichtensystem der NVA integriert und unmittelbar mit der Hauptnachrichtenzentale des Ministeriums für Nationale Verteidigung über Fernmeldekabel und Richtfunkverbindungen verbunden. Das „Operative Auskunftssystem des Stabes“ im ORZ fasste tägliche Meldungen über Stärke, Bestände und Vorkommnisse aus allen Teilstreitkräften zusammen und stellte es dem MfNV zur Verfügung.

Bunker Wollenberg

Der Bunker Wollenberg beherbergt die militärische Troposphärenfunkzentrale 301, eine von drei typengleichen Anlagen, die in der DDR Mitte der 1980er Jahre errichtet wurden. Die Anlage gehörte zum strategischen Troposphären-Nachrichtensystem "BARS" (Leopard) der Teilnehmerstaaten des Warschauer Paktes. Die Troposphärenfunkzentrale 301 war für die Aufnahme von vier Troposphärenfunkgerätesätzen projektiert, gebaut und vorbereitet, gleichbedeutend mit der Möglichkeit, in vier verschiedenen Richtungen Troposphärenfunkverbindungen herzustellen.

Bunker Kunersdorf

Der Bunker Kunersdorf wurde im Jahre 1982 fertiggestellt und in Betrieb genommen. Neben seiner Funktion als Funksendezentrale stellte der Bunker im Funkverbindungssystem der NVA ein zentrales Element dar und war zugleich Kommunikationszentrale für Tast- und Modulationsleitungen für die Nutzung von Sendern aus Funkempfangszentralen an jedem beliebigen Ort des Territoriums der DDR, sowohl für stationäre als auch mobile Sendestellen.