Meinolf Lipka
Fotografie und digitale Gestaltung

 

Abgezogen (Kasernen)

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                                               Verbotene Stadt Wünsdorf

                                                                                    

 

 

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Verbotene Stadt Wünsdorf

Die im Wald versteckte Militärstadt war eine streng bewachte Tabuzone: "Eine verbotene Stadt". Dabei lebten in Wünsdorf nach Kriegsende und nach der Auflösung der Wehrmacht bis zu 75.000 sowjetische Männer, Frauen und Kinder.
Die Entwicklung Wünsdorf zum Militärstandort begann aber schon lange vor den Tagen der Sowjet-Kaserne. Bereits 1910 wurde hier das erste Militärgebäude errichtet. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges diente der Komplex als Lager für Kriegsgefangene. Muslimische Araber, Inder und Afrikaner aus der britischen und französischen Armee wurden hier im sogenannten "Halbmondlager" untergebracht. Zwischen 1939 und 1945 war in Wünsdorf das Oberkommando des deutschen Heeres stationiert.
Der Abzug der letzten Truppen erfolgte 1994. Sie hinterließen im September 1994 eine menschenleere Garnisonsstadt und ein Areal von 260 Hektar.